Moldawien

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Kindern eine Heimat geben

Vor dem Zerfall der Sowjetunion war Moldawien eine der wohlhabendsten Sowjetrepubliken. Seit seiner Unabhängigkeit befindet es sich in einer dauerhaften Krise. Die Korruption ist gross und die Industrie liegt fast komplett am Boden. Achtzehn Prozent der vier Millionen Einwohner sind arbeitslos. 60'000 Menschen wandern jedes Jahr ins Ausland ab und lassen ihre Kinder einfach zurück. In der Region Cantemir lebt die Hälfte aller Kinder nicht bei ihren Eltern. Weitere vierzig Prozent leben nur bei einem Elternteil. Die Teuerung im ganzen Land betrug allein im letzten Jahr sieben Prozent bei stagnierenden Löhnen. Insbesondere die Bedürftigen sind von der Inflation in dramatischer Weise betroffen.

In Moldawien kümmern wir uns vor allem um die zahlreichen verletzlichen Kinder - auf der Strasse, in Heimen oder von grosser Armut betroffene. Daneben helfen wir den Eltern, eine Existenz aufzubauen, damit sie das Land und damit auch ihre Kinder nicht aus Verzweiflung verlassen.