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Tudor hat nicht nur einen Schulthek, sondern auch einen gespendeten Pult erhalten. Auf diese Weise kann er seine Schulaufgaben auch zu Hause erledigen.

Mark (20), aus der Ukraine, studiert dank einem Stipendium von Pro Adelphos Psychologie.

Ich möchte nicht für mich selbst leben. Ich möchte das Leben der Menschen verändern. Ich sehe das Leiden der Menschen um mich herum und sehne mich danach, weise genug zu werden, um ihre Seelen zu berühren und Heilung zu bringen. Christus ist dazu in der Lage, und ich möchte ein wirksames Werkzeug sein, das Er nutzen wird.
 

Bildung für die Ärmsten

Der siebenjährige Tudor aus einem südmoldawischen Dorf erlebt wie tausende andere Kinder im ärmsten Land Europas seinen ersten Schultag. Dass es diesen Tag für den armen Jungen überhaupt gibt, ist nur dem Bildungsprojekt des christlichen Hilfswerks Pro Adelphos zu verdanken. Der Schulbeginn wird für den kleinen Bub zu einem unvergesslichen Tag.

Offiziell ist der Schulbesuch in Moldawien kostenlos. Leider liegt dies fernab der Realität. Die Schule wird von versteckten Kosten begleitet. In höheren Schulen herrscht eine Uniformpflicht. Die verlangte Bekleidung können sich ärmere Familien nicht leisten. Um schulisch erfolgreich sein zu können, benötigen die Schülerinnen und Schüler zusätzlichen privaten Unterricht. Pro Adelphos trägt dem mit dem Projekt Aufgabenhilfe Rechnung, damit auch Unterschichtskinder eine faire Chance in der Schule haben und langfristig der Armut entkommen. Schreibmaterial wie Buntstifte, Papier, Fülli oder ein Massstab ist für Bedürftige nicht finanzierbar.

Tudors Mutter Lena war verzweifelt. Sie wusste nicht wie ihr siebenjähriger Sohn eingeschult werden sollte. Sie hatte kein Geld für einen Schulthek, sie hatte kein Geld für ein Schreibetui und einen Papierblock. Schlaflose Nächte reihten sich aneinander. Die Not der Familie ist offensichtlich. Sie lebt in einem Haus aus Lehm. Die Luft drinnen ist stickig. Man bekommt kaum Luft. Risse in den Wänden geben jedem Besucher fast das Gefühl, dass das Häuschen bald einstürzt. Die Fenster sind nicht mehr dicht, das Fensterglas ist kaputt und nur mangelhaft mit einer Decke abgedichtet. Hier muss Tudor mit seiner Mutter Lena und seiner älteren Schwester Sanda wohnen. Der Vater arbeitet als Taglöhner in Moskau und kann der Familie nur hin und wieder Geld zusenden. Geld für den Schulthek kam nicht.

Sergiu Lapaci, ein langjähriger Pro-Adelphos-Koordinator, kennt die bedürftige Familie mit ihren Sorgen und Nöten seit einiger Zeit. Er besucht sie regelmässig und bringt ihr Essenspakete. Heute hat er aber noch etwas ganz anderes dabei, nämlich einen nigelnagelneuen Schulthek für den kleinen Tudor. Der Junge und seine Mutter können es kaum fassen. Und dann ist dieser Thek auch noch schwer. Was ist denn hier noch drin? Tudor öffnet ihn und schaut rein. Wow, er ist prall gefüllt mit Schulmaterial. Leuchtende Stifte, ein funkelndes Etui. Tudor kann es nicht fassen, dass er das alles erhalten hat. Seine Mutter braucht einige Minuten, bis sie versteht, dass sie hierfür nichts zahlen muss. Es ist für sie unfassbar, dass es ein christliches Hilfswerk gibt mit Spenderinnen und Spendern, die ihren Sohn nicht vergessen haben.

Nun steht dem Schulbeginn praktisch nichts mehr im Wege, wenn da nicht Tudors Angst vor den Mitschülerinnen und Mitschülern wäre. Er befürchtet, dass ihn die anderen Kinder hänseln, weil er arm ist. Sergiu spricht dem siebenjährigen Mut zu und sagt ihm, dass Gott ihn immer beschützen werde! Ohne Wenn und Aber. Das lässt die Angst schwinden. Im Anschluss an den normalen Unterricht darf Tudor das Gemeinschaftszentrum von Pro Adelphos besuchen. Hier bekommt er eine warme Mahlzeit und erhält Aufgabenhilfe von einer ausgebildeten Lehrkraft. Seine Schwester Sanda besucht den Mittagstisch bereits und macht dank der Nachhilfe grosse schulische Fortschritte. Es ist das Ziel von Pro Adelphos, dass Tudor und seine Schwester die Schule abschliessen können. Ihren Eltern blieb dies verwehrt. Weder Vater noch Mutter haben je die Schulbank gedrückt. Beide können nicht lesen und schreiben. Das Leben in Armut war vorprogrammiert. Bei ihren beiden Kindern soll das nicht mehr so sein. Menschen wie Sergiu Lapaci tun alles, damit sich die Geschichte nicht wiederholt. Wie der erste Schultag für Tudor abläuft, zeigen wir Ihnen, liebe Spendende auf den Bildern im Magazin. Es ist für den siebenjährigen Jungen ein Tag, den er nie vergessen wird.

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