«Krieg in der Ukraine: Ihre Spenden kommen an!»

 

SPENDEN

Ihre Hilfe kommt an!

Hilfgütertransport

Ende März ging der neue Hilfsgüter-Transport von Tagelswangen bei Winterthur nach Rumänien in unser grosses Zwischenlager. Auf dem Bild sehen Sie unsere beiden Mitarbeitenden Carla Rodrigues und Florian Cadisch aus dem Pro-Adelphos-Büro in Winterthur mit dem rumänischen Fahrer Andrei vor dem bereits beladenen Lastwagen.

 

Familie Akulai mit Strickdecken

2014 sind Oleksandr und Ana Akulai nach der Krim-Annexion selbst über Moldawien nach Rumänien geflohen. Nach langer Ungewissheit erhielten sie Halt, nachdem sie in das Pro Adelphos-Hilfsprogramm aufgenommen wurden. Heute holen sie Flüchtende an der Grenze ab und geben ihnen selbst Zuflucht, Essen und die Sachspenden von Pro Adelphos, sie sagen:

«Wie können wir einfach nur dastehen und nichts tun? Vor ein paar Jahren waren wir in der gleichen Situation.»
 
Familie Akulai

 

Pavlo Melnyk übergibt Lebensmittel

Unser Koordinator Pavlo übergibt Lebensmittel an die Familien.

 

Oleksandr evakuiert Patenkind Ivan aus Kinderheim.

Unser Mitarbeiter Oleksandr evakuiert Patenkind Ivan aus einem der Kinderheime im ukrainischen Bezirk Zhytomyr, mit dem wir zusammenarbeiten. Es ist ein Heim, das sich um Kinder mit zerebraler Lähmung kümmert. Zur Zeit der Aufnahme herrschte dort Krieg und wir sind froh, dass Iwan mit all den anderen Kindern nun an einem sicheren Ort ist.

 

Flüchtlinge aus der Ukraine in Moldawien

Boris (rechts unten), unser Familien-Koordinator in Moldawien, hat uns dieses Bild mit Geflüchteten gesendet: «Die meisten von ihnen sind heute Morgen mit dem Bus nach Deutschland weitergefahren. Ich bin dankbar, dass sie unseren Raum hatten, um ihre Gedanken zu beruhigen und Gottes Wort zu hören.» Auffällig am Bild: Es flüchten fast nur Mütter mit ihren Kindern – nur ein Vater hat es gewagt mitzureisen.

 

Oleksandr beim Bibellesen

Einst selbst geflohen, heute betet Oleksandr mit den Flüchtenden, die er selbst an der moldawisch-ukrainischen Grenze abholt und stärkt sie mit Worten aus der Bibel. Danke, dass sie mit Ihrer grosszügigen Spende diese ganzheitliche Hilfe möglich machen!

 

Bitte beten Sie mit uns, dass...

  • unsere Mitarbeitenden, Patenkinder und Patenfamilien Gottes Schutz und Versorgung erleben.
  • in dieser Zeit, in der die Ortsgemeinde und die Mission gemeinsam praktische Hilfe für die Zuflucht suchenden leisten.
  • jeder, der den Herrn nicht kennt, seine Liebe erkennen und annehmen kann und die Gewissheit hat, das ewige Leben in Christus zu erhalten.

«DIE MENSCHEN SIND DURSTIG, DAS WORT DER HOFFNUNG ZU HÖREN. ES GIBT JETZT KEINEN UNTERSCHIED MEHR ZWISCHEN GLÄUBIGEN UND NICHT-GLÄUBIGEN – ALLE BETEN UM FRIEDEN UND SCHUTZ, JEDER GLAUBT.»
 
Oksana Pavliuk, Pro Adelphos Koordinatorin für Bibelkurse in der Ukraine

Seit Russland am 24. Februar 2022 in die Ukraine einmarschierte, ist dort nichts mehr so, wie zuvor. Unser Büro und Gemeindezentrum in Sarny in der Westukraine gleicht nun einem Logistikzentrum, das humanitäre Hilfe organisiert.

Die Pro-Adelphos-Partnerkirchen in der Region liefern die von ihnen gesammelten Spenden nach Sarny – Lebensmittel, Kleidung und etliches mehr. Im Pro-Adelphos-Büro wird alles sortiert und die Pakete mit den Inhalten auf Kyrillisch beschriftet.

Dann erfolgt der Transport in die ukrainischen Bezirke Kiew, Tschernihiw, Mykolaiw, Sumy, Charkiw und andere Krieg besonders leiden. Diese Transporte sind lebensgefährlich. Ausserdem sind die meisten Strassen gesperrt und es gibt nur wenige, umkämpfte Korridore, die befahren werden können.

Trotz Ermordung bleiben wir dran!

Mitte März wurden zwei unserer lokalen Mitarbeiter beim Verteilen dringend benötigter Lebensmittel in der Nähe von Kiew überfallen. Mihael* und Maksym* wurden getötet – unsere Trauer ist unendlich gross. Dabei hinterlässt Mihael seine Ehefrau und sieben Kinder im Alter von eins bis sechzehn. Seine Familie war vor einigen Jahren noch Teil des Familienpatenschaftprogramms und wurde dank der Hilfe von Spendern selbständig. So setzte er sich selbst zum Wohl anderer ein. Maksym* hinterlässt ebenfalls seine Ehefrau und sechs Kinder vom Kleinkind bis hin zum Teenager.

Dennoch ist für uns und unsere Mitarbeitenden klar: Wir bleiben. Gerade jetzt! Pro Adelphos leistet in der Ukraine weiterhin Nothilfe und hilft den Flüchtenden in Moldawien und Rumänien.

Hilfe direkt aus der Schweiz

Ende März ist der neueste Hilfstransport aus der Schweiz abgefahren. Auf dem Bild links sehen Sie unsere beiden Mitarbeitenden Carla Rodrigues und Florian Cadisch aus dem Pro-Adelphos-Büro in Winterthur mit dem rumänischen Fahrer Andrei vor dem bereits beladenen Lastwagen.

«Ihre Geld- und Sachspenden kommen weiterhin dort an, wo sie am notwendigsten gebraucht werden.
An dieser Stelle vielen Dank und Gottes Segen an alle Spendenden. Durch die Sonderkampagne Ukraine konnten wir über 120'000 Franken direkt an unsere Ukrainehilfe weiterleiten.»
 
Pro Adelphos

 

 

Ganzheitliche Hilfe

Die Menschen werden durch unsere Mitarbeitenden im Kriegsland Ukraine und den Zufluchtsländern Moldawien und Rumänien mit dem Notwendigsten versorgt, wie etwa warmen Kleidern, Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Medikamenten, Hilfe für Mütter, Babys und Senioren sowie Schlafsäcke, Matratzen und Bettwäsche.

Spenden fliessen in die Transportkosten, die Hilfe im Land sowie in den Kauf von Waren vor Ort.

Ihre Spenden und Gebete helfen, denn in diesem Moment ist ganzheitliche Hilfe besonders wichtig.
Pavlo, unser ukrainischer Familienkoordinator schreibt: «In diesen Kriegszeiten kämpfen viele Menschen mit Angst und Unruhe, und ich kann sehen, dass meine Besuche von den Familien in dieser Zeit besonders geschätzt werden. Gespräche und Gebete sind eine grosse Erleichterung für die Menschen.»

Bitte beten auch Sie für unsere Mitarbeitenden vor Ort!

 

 

Kirche als Zufluchtsort

Volodymyr, der Leiter unseres Büros in Sarny, schreibt uns, dass die Hilfe der Menschen immens gross ist. «Die Freiwilligenbewegung ist einfach unglaublich. Jeden Tag kommen Menschen aus der Stadt und seinen Vororten hierher. Alle wollen helfen und etwas tun.»

Überall in der Ukraine – von Orten, an denen heftige Kämpfe herrschen bis hin zur Westgrenze der Ukraine – haben die örtlichen Kirchen Hilfe für die Flüchtenden auf ihrer Reise organisiert. Viele Kirchen haben in ihren Kellern provisorische Unterkünfte für sie eingerichtet und stellen Mahlzeiten und Sachspenden zur Verfügung. In den Kirchen und Gemeindezentren können die Menschen wieder zur Ruhe kommen, bevor sie zumeist mehrere Tage später weiterreisen, zu Verwandten im Westen der Ukraine oder über Moldawien, Rumänien und Polen nach Mitteleuropa.

Kirche als Luftschutzbunker

Mykola, der Landesleiter von Pro Adelphos Ukraine, berichtet: «In einer Kirche in Rivne waren bis vor kurzem 100 Menschen untergebracht. 50 von ihnen sind Transitflüchtlinge, die anderen kommen aus den umliegenden Wohngebieten und nutzen den Keller der Kirche als Luftschutzbunker.»

In diesen schrecklichen Tagen brauchen die Menschen jedoch weitaus mehr als Essen und ein Dach über dem Kopf. Besonders wichtig ist in diesem Moment die geistliche Hilfe. Unsere Pastoren beten gemeinsam mit den Geflohenen, lesen mit ihnen in der Bibel und geben christliche Schriften an sie weiter.

«Während unserer Andachten beten wir viel für die Flüchtenden und dafür, dass sie sicher evakuiert werden können.», so Volodymyr, unser Büroleiter in Sarny.

Hilfe in Moldawien

Die Hilfsbereitschaft ist nicht nur in der Ukraine selbst gross. Viele flüchten nach Polen, Moldawien und Rumänien. In beiden letzteren Ländern haben wir in den vergangenen Jahrzehnten ein starkes Netzwerk mit ausschliesslich lokalen Mitarbeitenden in Gemeinden und Kirchen aufgebaut.

Nach Moldawien, neben der Ukraine das ärmste Land Europas, flüchteten bereits 450'000 Hilfesuchende. Trotzdem helfen die Einwohner mit allem, was sie haben. Es sind ermutigende Worte, die uns Angela, unsere Kommunikationsmanagerin in Moldawien, sendet. So schreibt sie z.B. über Ella (58), die mit ihrer Tochter zu ihr nach Palanca, dem östlichsten Dorf Moldawiens nahe der Grenze zur Ukraine, geflohen ist: «Ich bin erstaunt, wie wir hier behandelt werden. Wie Familienmitglieder! Ich bin so froh, dass Dasa, meine 15-jährige Tochter, und ich einen so sicheren Ort, warme Mahlzeiten und geistliche Fürsorge erhalten.»

Die 47-jährige Marina sagte zu Angela: «Ich habe beschlossen, meinen 14-jährigen Sohn mitzunehmen bis der Krieg aufhört. Ich bin ihnen so dankbar, dass wir im Pro-Adelphos-Gemeindezetrum aufgenommen wurden.»

Hilfe in Rumänien

Viele fliehen vor den Schrecken des Krieges nach Rumänien weiter. Dort erstmal registriert ist den Flüchtenden die Weiterreise in den gesamten Schengen-Raum, mit dem auch die Schweiz assoziiert ist, möglich.

Florin unser Koordinator in der Region Zentral-Süd in Rumänien zitiert mit Hebräer 13,2 die passenden Worte für unsere Motivation: «Vergesst nicht, Fremde zu beherbergen; denn so haben einige Menschen Engel beherbergt, ohne es zu wissen.»

Florin wurde von der Leitung der Baptistenkirche des Landes beauftragt, sich um die ukrainischen Flüchtenden von Pro Adelphos zu kümmern. «Meine Frau und ich waren beide so dankbar für dieses Privileg. Jeder einzelne Mensch, der in dieser Zeit Flüchtlinge aufnimmt, ist ein Mitarbeiter Gottes. Es gibt keine grössere Freude, Gottes Liebe auf praktische Art und Weise zu zeigen.»

 

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135'000

Kinder in Moldawien wachsen ohne Eltern oder mit lediglich einem Elternteil auf.

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