Bildung: Ohne Fleiss kein Preis!

Lernen ist cool!

MEINE PROJEKTSPENDE

Tägliche Begleitung und Nachhilfe im Gemeinschaftszentrum in Moldawien

Pavel leitet eine Bibelstunde.

Bei der Tomatenernte 

«Seit ich hierherkomme, haben sich meine Prüfungsnoten verbessert und ich fühle mich sicherer.»
 
Gabriela, Moldawien

Mit Bildung die Armut überwinden

«Ich habe so viel im Zentrum gelernt. Hier erhalte ich Unterstützung bei den Hausaufgaben und Nachhilfe in den schwierigen Fächern. Das hilft mir jetzt in der Schule und auch für die Zukunft. Wenn ich gross bin, möchte ich als Freiwillige in diesem Zentrum arbeiten, um andere Kinder zu unterstützen, die sich wertlos fühlen und Hilfe bei ihrer Ausbildung brauchen. Ich möchte ihnen die praktische Hilfe, Liebe und Fürsorge bieten, die ich hier erhalten habe.» In diesen Worten sprudelt Gabrielas Begeisterung über die erhaltene Unterstützung hervor.

So hilft Pro Adelphos über 3'000 Kindern in Moldawien. Davon besuchen 140 eines unserer vier Gemeinschaftszentren. Die 14-jährige Gabriela ist eines von ihnen und besucht das Zentrum in Cantemir. Durch die Einladung ihrer Freundin wurde sie zum fröhlichen Dauergast. Anfänglich schien ihr die Aussicht auf eine warme Mahlzeit «zu schön, um wahr zu sein». Sie wurde von «Tante Viorica» und «Onkel Pavel», den beiden Leitern des Gemeinschaftszentrums, so herzlich aufgenommen, dass sie geblieben ist. Als Pro Adelphos von ihren familiären Lebensumständen erfuhr, wurde sie in das Patenschaftsprogramm aufgenommen. Ihr Vater ist gestorben und ihre Mutter muss als Witwe allein für Gabriela und ihre Geschwister sorgen.

Im Gemeinschaftszentrum hat Gabriela Hilfe bei den Hausaufgaben erhalten, gelernt zu nähen, zu kochen und hat neue Freunde gefunden. Zu Beginn hatte sie Schwierigkeiten im Rechnen und Lesen. Heute hilft sie begeistert anderen Kindern in diesen Fächern. Ihr Betreuer Pavel ist überzeugt: «Wenn Sie eine bessere Welt schaffen wollen, investieren Sie in Kinder!» Es sei nicht immer einfach, mit diesen Kindern zu arbeiten, denn sie kommen aus prekären Verhältnissen oder zerrütteten Familien. Ihre Eltern lassen sie oft verwahrlosen oder leben im Ausland. Manchmal wohnen die Kinder bei Verwandten, bei einer Tante oder bei der Grossmutter. Seit 2013 engagiert sich Pavel für die Kinder im Gemeinschaftszentrum. Zu sehen, wie die Kinder aufblühen und durch eine gute Schulbildung ihren Weg aus der Armut finden, ermutigt ihn in seiner Arbeit. Er ist wie seine Kollegin Viorica Teil der lokalen Kirchgemeinde, predigt dort und ist als Musiker aktiv.

Sehr vielfältig ist das Angebot im Gemeinschaftszentrum. Neben der Hausaufgabenhilfe gibt es unterschiedliche Unterrichtsangebote: Basteln, Lesen, Englisch, Nähen, Computer, Kochen und Musik. Die Kinder lernen auch praktische Sachen, wie beispielsweise Gemüseanbau, Bienenhaltung und kleinere Reparaturen für den Alltag. Natürlich darf auch der Spass durch Sport, Spiele und gemeinsames Singen nicht fehlen. Die Kinder haben auch die Möglichkeit, sich die Haare schneiden zu lassen, eine Dusche zu nehmen oder ihre Kleider zu waschen und trocknen. Dies ist lebensnotwendig, da es in den ländlichen Regionen oft an der Wasser- und Energieversorgung mangelt und eine Gefahr für Krankheiten und Seuchen besteht. 85 % unserer Hilfeempfänger in Moldawien haben kein fliessendes Wasser zu Hause.

«Ich sage den Kindern immer: Probiere es wieder und wieder, bis du es kannst! Gib niemals auf! Unser Gemeinschaftszentrum ist eine Schule fürs Leben.»

Pavel, Leiter Gemeinschaftszentrum Cantemir

Nachdem die Kinder ihre Schulaufgaben im Zentrum erledigt haben, findet ganz nach dem Prinzip von Heinrich Pestalozzis «Kopf, Herz, Hand» der beliebte Kochunterricht statt. Das Pancake-Rezept beispielsweise ist ganz nach dem Geschmack von Gabriela. Sie liebt es derart, dass sie es zu Hause gleich auch probiert hat. Die ersten zwei Male ging es völlig daneben. Im dritten Anlauf sind ihr die Pancakes richtig gut gelungen. So gut, dass Ihre Mutter und Geschwister es kaum erwarten können, bis sie wieder neue macht. Egal, was Gabriela auch tut, ihr Selbstwert und Selbstvertrauen sind gewachsen und sie hat gelernt, etwas durchzuziehen.

Die Eltern und Lehrer sind auch begeistert zu sehen, wie sich die Kinder verändern und weiterentwickeln. Wie erwähnt, unterstützen wir in Moldawien über 3’000 Kinder wie Gabriela und sind von den Veränderungen und Ergebnissen ebenfalls begeistert. Deshalb wollen wir in den kommenden Jahren auch weiteren Kindern diese neue Lebensperspektive mittels einer dauerhaften Investition ermöglichen. Helfen Sie mit einem Dauerauftrag mit, die Arbeit langfristig auszubauen? Einer stabilen Zukunft steht dann nichts mehr im Wege.

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 Nicht weniger als

135'000

Kinder in Moldawien wachsen ohne Eltern oder mit lediglich einem Elternteil auf.

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