Dringend gesucht!

Patinnen und Paten für Kinder in Osteuropa

In Osteuropa leben viele Menschen unter der Armutsgrenze und Eltern haben Mühe für ihre Kinder zu sorgen.

Nicolai

«Hallo, ich bin Nicolai. Mein Vater ist Hirte. Meine Eltern gingen nie zur Schule und sind sehr arm. Deshalb leben wir alle zusammen bei den Grosseltern. Ich möchte gerne eine Patin, damit ich ein Weihnachtsgeschenk erhalte. Und ich möchte gerne in die Schule, wie die grossen Kinder.»

Moldawien ist das ärmste Land Europas, ein durchschnittlicher Monatslohn reicht nicht, um die täglichen Bedürfnisse einer Familie zu decken.

 

Maryna

«Mein Name ist Maryna. Ich habe keine Geschwister und meine Eltern kenne ich nicht. Deshalb wohne ich hier im Kinderheim. Ich wünsche mir eine Patin, damit ich auch jemanden habe, der an mich denkt.»

In der Ukraine erhalten Angehörige, die ihre behinderten Kinder betreuen, rund 65 Franken. Die meisten behinderten oder kranken Kinder sind deshalb in staatlichen Heimen untergebracht.

 

Diana

«Mein Name ist Diana. Ich lebe mit meinen drei Geschwistern und meinen Eltern in einer Hütte. Ich wünsche mir eine Patin, weil ich möchte, dass jemand für mich und meine Familie betet.»

In Rumänien brechen viele Kinder die Schule ab, da sie keine Zukunftsperspektive sehen oder ihre Eltern sich das Schulmaterial nicht leisten können.

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Wir würden uns freuen, wenn Sie sich dazu entscheiden, eine Patenschaft für ein benachteiligtes Kind zu übernehmen. Dazu füllen Sie einfach dieses Formular aus. Falls es Ihnen nicht möglich ist eine Patenschaft zu finanzieren, sind wir auch für alle einmaligen Spenden sehr dankbar.


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Ein ehemaliges Patenkind erzählt

«Ich bin Victor aus Moldawien. Früh wurde ich ins Heim gesteckt, weil meine Eltern nicht für mich sorgen konnten.  Ich fühlte mich sehr einsam und verlassen. Am Wochenende, wenn ich nach Hause musste, zwang mich mein Stiefvater zum Betteln und Stehlen. Wenn ich mich weigerte, schlug er mich. Oft rannte ich weg und versteckte mich die ganze Nacht in einem Maisfeld.

Ich erinnere mich gut an die Besuche von Pro Adelphos im Kinderheim. Wenn wir den Betreuer kommen sahen, riefen wir alle laut "Pro Adelphos kommt!" Wir liessen ihn nicht mehr los, denn wir wussten, dass er unser Freund ist. Er brachte uns Geschenke und erzählte Geschichten aus der Bibel. Als ich zwölf war, durfte ich erstmals am Sommerlager teilnehmen und inzwischen habe ich schon meine Ausbildung abgeschlossen. All das war nur dank der Unterstützung einer Patin möglich.

Victor ,-a -voluntary ,-sport -instructor 2018

Jetzt bin ich 23. Im Sommerlager bin ich immer dabei, um die Kinder zu betreuen und ihnen zu sagen, dass Gott einen Plan für ihr Leben hat. Nie hätte ich geträumt, dass mein Leben sich so sehr zum Guten wenden könnte. Aber heute bin ich der lebende Beweis dafür.»

 

Eine Patin erzählt

«Ende 2002 übernahm ich zusammen mit meiner Schwester eine Patenschaft für die 6-jährige Tetyana aus der Ukraine. Jährlich erhielten wir ein Update mit Infos zu ihrer Situation, wie sie im Heim lebte und wie es in der Schule lief. Vor allem über Tetyanas Zeichnungen freuten wir uns immer.

2011 kam die Nachricht, dass Tetyana mit der Schule fertig sei und das Heim verlassen hätte. Wir übernahmen ihr Stipendium für die nächsten vier Jahre. So bekamen wir mit, wie die junge Frau Lehrerin wurde. Mir kam die Idee, Tetyana zu ihrer Abschlussfeier zu besuchen.

Katharina Mit Tetyana Und Deren Mann

Nach einigen Abklärungen mit Pro Adelphos wurde mir das Hotel in der Ukraine gebucht und ein Ablaufplan vorbereitet.Ich fand es überaus bereichernd, dass ich Tetyana und ihren Mann kennen lernen durfte. Einmal selber verfolgen zu können, was das Geld bewirkt, das hat mich am meisten motiviert!»

Katharina aus Basel