Albanien

Eines der ärmsten Länder Europas

Albanien ist eines der ärmsten Länder Europas. Jeder dritte Jugendliche ist ohne Arbeit und gleichzeitig ist das Einkommensniveau auf nur 26% des EU-Durchschnitts gesunken. Grundlegende Dinge sind für viele ein tagtäglicher Kampf und nach einer Gallup-Umfrage von 2017 würden unglaubliche 56% der Albaner am liebsten auswandern. 

Albanien gilt zudem als internationale Drehscheibe für Menschenhandel und Zwangsarbeit. Auch Geldwäsche und Drogenhandel sind weit verbreitet. Besonders der soziale und wirtschaftliche Status von
Frauen ist in dieser patriarchalischen Kultur sehr schlecht. Jeden Monat stirbt eine Frau an den Folgen von häuslicher Gewalt.

Unsere Arbeit in Albanien konzentriert sich auf die Grossstadt Durrës, in die viele auf der Suche nach Arbeit aus den ärmeren ländlichen Regionen ziehen, aber wir sind auch in Tirana, Berat und benachbarten Orten tätig.

Wir arbeiten mit Familien und Kindern und befassen uns je nach Bedarf mit Themen wie Sucht oder häuslicher Gewalt. Mit Massnahmen zur Selbstversorgung und Armutsbekämpfung wollen wir dafür sorgen, dass weniger Familien Menschenhandel und Arbeitsmigration ausgesetzt sind. Wir betreiben zudem eine Suppenküche für die ältere Generation, die oft alleine ist, da die Kinder auf der Suche nach Arbeit ins Ausland gegangen sind.  Wir bieten Kindern pädagogische Betreuung und sorgen dafür, dass einer guten Schulbildung und besseren Zukunft nichts mehr im Wege steht.

Grüsse von Monika

Landesverantwortliche Monika Qerimi arbeitet seit 1992 mit MWB zusammen. Sie sagt: «Gott war so gut zu uns. Die Auswirkungen und Erfolge unseres Dienstes sind bereits zu sehen.

Wir danken Gott ganz besonders für all unsere Sponsoren und Geldgeber – ohne sie wäre so vieles nicht möglich gewesen.

Wir sollten nie vergessen, dass es in der Not auch immer Grosszügigkeit, Güte und Würde gibt, wo Hilfe angeboten und versucht wird, die Not zu bekämpfen – und es gibt Bescheidenheit und Dankbarkeit, wo diese Hilfe angenommen wird. 

Wir sind bereit, uns den Aufgaben und Herausforderungen vor uns zu stellen. Dabei wollen wir stets aufeinander und besonders auf die Führung und Gnade Gottes vertrauen.

Alleine kann niemand etwas erreichen, in Zusammenarbeit und Einheit ist es möglich. So steht es in 1. Korinther 12, 12-27 geschrieben.»

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