Hoffnung für Kleinbauern

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Ein Weg aus der Armut

Asen Petrov lebt mit seinen zwei Söhnen in einer der ärmsten Regionen im Norden Bulgariens. Obwohl er ausgebildeter Landwirt und sehr fleissig ist, hatte er nie die Möglichkeit, einen eigenen Kleinbetrieb zu eröffnen - dazu fehlten schlicht die finanziellen Mittel. Als Saisonier arbeitete er oft mehrere Stunden von Zuhause entfernt und die Bezahlung war so schlecht, dass es seiner Familie an allem fehlte.

 The Father Asen Cooking The Meal (2017)

 

Vor einiger Zeit hat auch Asens Frau ihn verlassen, zu gross waren Not und Sorgen um die Familie. In der Kirche, welche Asen und seine Söhne Todor und Vasil regelmässig besuchen, wurde der Pastor auf die missliche Lage der Petrovs aufmerksam. Er alarmierte Ventsislav, den Pro-Adelphos-Koordinator vor Ort. Seither unterstützen wir die Familie Petrov durch eine Familienpatenschaft und in Asen erwachte wieder die Hoffnung auf eine bessere Zukunft: «Mit der Hilfe von Pro Adelphos begann sich unser Leben zu ändern. Wir erhielten Essenspakete, Kleidung, ein richtiges Bett und sogar Schulmaterial für die Söhne. Und vor allem war Ventsislav immer für uns da, wenn wir einen Rat oder Ermutigung brauchten.»

 

3 Asen Canning Food In His Yard For The Winter

Vor zwei Jahren teilte Asen Ventsislav den Traum seines Lebens mit: Kleinbauer zu werden und eigenes Gemüse anzubauen, anstatt wie bisher zu schlechten Bedingungen bei anderen Bauern zu arbeiten. So wurde Asen in unser Landwirtschafts-Projekt aufgenommen und half auf dem Feld von Pro Adelphos mit, Gemüse anzubauen. Schnell merkte Ventsislav, dass Asen und seine Söhne ausserordentlich fleissig sind und ein grosses landwirtschaftliches Wissen besitzen. Asen arbeitete viel und war morgens immer einer der Ersten auf dem Feld. Nach einem Jahr war es soweit und im 2018 konnte Asen mithilfe von Pro Adelphos eine Hektare Ackerland pachten. Wir schenkten ihm Saatgut und Düngemittel und die Petrovs machten sich an die Arbeit.

4 Some Of The Production

In den Sommermonaten stehen Asen und seine Söhne jeden Morgen um sechs Uhr auf dem Feld und arbeiten bis spät. «Zum ersten Mal in meinem Leben durfte ich mein eigenes Gemüse anbauen: Tomaten, Peperoni, Bohnen, Zucchini und Zwiebeln. Die Ernte war mehr als genug. Wir machten viel ein für den Winter und jede Woche sind wir auf dem Markt. Nach wenigen Stunden ist unser Gemüse jeweils ausverkauft, denn wir haben schon Stammkunden, die wissen, dass unser Gemüse natürlich und sehr schmackhaft ist», strahlt Asen.

Pro-Adelphos-Koordinator Ventsislav ist beeindruckt: «Asen arbeitet sehr hart und ist ein ehrlicher Mann. Die Petrovs sind sehr dankbar für unsere Hilfe. Seit sie in unserem Patenschaftsprogramm sind, haben sie sich sehr positiv entwickelt. Asen schenkt sogar den Kindern in unserem Sommerlager von seinem Gemüse, damit sie gesund essen können.»

Rückseite _Todor

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